Roland Wirth    Ulmer Straße 7b,  86154 Augsburg  *  Tel.: 0821-421363

      Aktuelles
Neu- und Gebrauchtreifen  *  Alufelgen  *  Sofortmomtage  *  Reifeneinlagerung  ........

                                    Home Kontakt Inhalt

Aktuelles
Produkte + Preise
Service-Angeb.
der Weg zu uns
Linkliste
impressum

 

Pressenotizen 

bullet Mai 2002

                                                                                               
Marode Ersatzreifen         

Ganz gleich welchen Fahrstil jemand bevorzugt, irgendwann sind auch die besten Reifen einmal abgefahren. Im Allgemeinen bedeutet dies, daß 4 Neue montiert werden. Und was ist mit dem Reserverad?
Es bleibt, so die Erfahrung der Reifenhändler, meistens ungebraucht im Kofferraum. In älteren Autos oft mehrere Jahre, es sei denn - was überaus selten ist - eine Reifenpanne passiert.

Wir wollten wissen, wie sicher alte Reserveräder noch sind und haben Autofahrer gefragt, ob wir uns ihre Ersatzräder ansehen dürften.
Eines der häufigsten Ergebnisse unserer kurzen Prüfung: Der Luftdruck ist viel zu gering. Oft fanden wir Restdrücke um 0,7 bar statt 2,0. Wer nach einer Reifenpanne mit einem solchen Druck weiterfährt, riskiert kritische Situationen und begibt sich unter Umständen in Lebensgefahr.

Experten behaupten, daß der Zahn der Zeit im Kofferraum so stark am Gummi nagt, daß ein fünf bis sechs Jahre altes, montiertes Reserverad schon nach wenigen Kilometern schneller Fahrt platzt.

Also auf zum praktischen Test, natürlich auf einem Reifenprüfstand. Denn wenn die Fachleute recht behalten, dann ist ein Praxis-Test auf der Straße lebensgefährlich. Um ein praxisnahes Testergebnis zu erhalten, wird mit einem Computer-Programm eine ganz normale Autobahnfahrt simuliert.

Unser Testrad wird langsam beschleunigt.
Die Kontrollampen signalisieren: Noch verläuft alles normal. Das Rad wird auf 60 km/h beschleunigt. Die Instrumente deuten immer noch auf keine Abnormität hin, es kann also noch Gas gegeben werden.
Tempo 120: Auch bei dieser Geschwindigkeit ist noch alles in Ordnung.
Tempo 140: Obwohl die für den Reifen zugelassene Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h noch nicht erreicht ist, werden erste Verformungen deutlich sichtbar.
Bei 159 km/h passiert es: Der Reifen zerreißt, nur Fetzen bleiben an der Felge hängen.
Kein Einzelfall: Bei allen von uns getesteten Reserverädern lösen sich große Stücke aus der Lauffläche.

Franz Nowakowski von der DEKRA München, erklärt, wie es dazu kommt:
"Wodurch so was passiert kann man ganz einfach erklären. Jeder Gummiartikel unterliegt einer gewissen Alterung. Über die Jahre diffundieren Luft, Sauerstoff, Ozon in den Gummi und lösen sich an den Stahlgürtelbereichen an. Es kommt zu einer schweren Haftungsminderung, so daß eben der Reifen in seiner Gebrauchsfähigkeit und vor allen Dingen Sicherheit erheblich beeinträchtigt ist, man sollte diese Reifen, wenn sie sechs Jahre lang im Kofferraum gelegenen sind, am besten zu aller Sicherheit vernichten und nicht mehr benutzen. Das gleiche muß man natürlich sagen, gilt auch für die sogenannten Noträder, die Sie bei kleineren Fahrzeugen im Kofferraum finden."

Sie riskieren also viel, wenn Sie Ihr betagtes Reserverad benutzen.
Deshalb unser Tip:
Wenn Sie im Frühjahr die Winterreifen gegen Sommerreifen wechseln, dann beziehen Sie in diesen Wechselrythmus auch gleich von Anfang an das Reserverad mit ein. So nützt das fünfte Rad am Wagen zu etwas, auch ohne daß Sie eine Reifenpanne haben.

Quelle Südwest Fernsehen

 

Home Kontakt Inhalt

 

 

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: info@gebrauchtreifen-wirth.de 
Copyright © 2002 Fa. Wirth  86154 Augsburg
Stand: 24. Oktober 2008